Bob in Bayern

31. Mai bis 7. Juni 2007

Donnerstag, 31. Mai 2007 - Bob und ich fahren nach Bayern! Weil wir diverse Internet-Hunde-Bekannte besuchen wollen, reisen wir mal ohne Mann und Lupo ;-) Bob habe ich gestern erzählt, daß wir heute ganz weit weg fahren und Käthe besuchen, die er ja schon kennt. Ob es daran liegt, ich weiß es nicht - jedenfalls steht Bob nicht mal auf, wenn ich für eine meiner zahleichen Pinkelpausen anhalte *g* Das kenn ich sonst gar nicht von ihm, aber es ist ziemlich warm und viel Betrieb und wenn ich mir die Pakrplätze und Raststätten so ansehe, beschließe ich, daß Bob auch schlicht im Wagen bleibt und wir eben quasi durchfahren...

Wegen des Feiertags kommen wir ohne lästige LKWs auch gut voran, und so landen wir schon um halb drei bei Käthe und Hugo in der Kupfermühle. Bob scheint sich noch an alle/s hier zu erinnern. Einzig neu ist ja auch die kleine Cairn-Dame, die mit ihren 3 Jahren und ihrem Temperament etwas aus dem Rahmen fällt ;-)) Nach der Hundebegrüßung im Garten gibt's als erstes mal Kaffee!
Später drehen wir noch eine Runde durch die Felder, ansonsten wird geratscht was das Zeug hält - und natürlich gefuttert *gg* Bis Mitternacht hält mich Käthe wach... ;-) Ich muß wohl kaum erwähnen, daß auch ich mich hier gleich wie zuhause fühle :-)

Am Freitag morgen fahre ich mit Hugo und der Cairnmaus an der Donau, leider hab ich Trottel die Kamera vergessen, denn es ist total schön dort! Bob badet 2 mal, wir haben aber auch 25 Grad im Schatten...
Gisela hatte gestern uns mit der Nachricht überrascht, daß sie schon am Freitag anreist. Leider wird sie dann am Nachmittag von einem satten Gewitter - und mir - am Bahnhof empfangen ;-))) Na jedenfalls, ab da klingeln mir die Ohren in bayerisch *gg* Und wieder nicht vor Mitternacht ins Bett...

Samstag morgen fahre ich mit Bob in die Nähe von Vilshofen, eine Runde in Wald und Feld drehen. Auf dem Rückweg lese ich Gisela an ihrem Hotel auf. In der Kupfermühle wird wieder munter geratscht ;-) Für mittags hat sich Jane mit Kaya angekündigt. Als sie mit etwas Stau-Verspätung eintrudelt brechen wir direkt erst mal ins Feld auf, um zu sehen, was die Zickenmädels so voneinander halten - wie sich schnell raustellt: gar nichts! Zumindest Luna und Kaya spucken Gift und Galle *gg*
Ok, nun wissen wir das - Schichtbetrieb ist angesagt: abwechselnd sollen entweder Kaya oder Käthes Nase bei uns und im Garten weilen, ansonsten muß Kaya im Auto verbleiben bzw. die anderen im Schlafzimmer.

Nach dem Gassi kommt also die Meute nach oben und wir begeben uns in den Garten bzw. unter das Laubendach in die Sitzecke (s. Foto ) zum ratschen. Wir sitzeen wohl kaum 10 Minuten da, da tut es auf einmal einen lauten Schlag über uns - auf dem Laubendach. Sofort ist uns klar, das heißt nix gutes - und Käthe erst recht, sie weiß gleich, was geschehen ist:: Irma ist aus dem Fenster raus auf das Dach gesprungen... Ein Blick hinauf - tatsächlich, da oben steht "Oma Irma" und wagt sich gefährlich nah an die Kante hervor. Dezente Panik kommt unter uns auf. Jane geht sicherheitshalber mit Kaya ins Haus, Tür zu. Wir übrigen stehen unten ums Dach und versuchen Irma mit abwehrenden Gesten und Worten daran zu hindern weiter zu gehen. Hugo holt eine Leiter heran.
Ich stehe seitlich vor der Kübelpflanze und versuche ebenfalls Irma am weitergehen zu hindern. Mit den Fingerspitzen könnte ich glaube ich so grade an das Dach langen - das mal so, um die Höhe zu verdeutlichen. Hugo ist mittlerweile halb die Leiter hoch, aber Irma denkt nicht daran zu ihm zu gehen, ist überhaupt durch nix zu beeindrucken. Und schließlich macht sie mit einem kleinen Anlauf einen Satz über meinen Kopf und Hände hinweg! Und landet im Kies, ca. noch etwas rechts von dem hölzernen Pflanzkübel...

Wir alle sind fertig mit der Welt, haben schon Visionen von Tierärzten und den furchtbarsten Verletzungen... Weit gefehlt: ruckzuck steht Irma auf und will sich trollen! Aber sie wird von Käthe abgefangen und inspiziert: alle Gräten abgetastet, Gängigkeit der Gelenke geprüft und es ist tatsächlich so, daß sich die Schnecke nur ein Hinterbein etwas gezerrt oder verrenkt hat - ansonsten ALLES OK!
Unglaublich: das Weib ist 14 Jahre alt - und meint noch aus gut 2 m Höhe von Dächern hüpfen zu müssen... Ich hab es a nicht gesehen, aber Gisela meinte, es sah so aus, als sei sie wie ein Vollprofi nach dem aufkommen kunstgerecht über die Schulter abgerollt, um den Aufprall abzufangen... Und das ist ihr ja auch echt gelungen - kurz drauf ist nicht mal mehr ein Humpeln zu sehen! :-)
Käthe hat übrigens einen kleine feine Collage angefertigt, um dieses unglaubliche Ereignis zu verdeutlichen: KLICK

Von den Aufregungen des Tages erholen wir uns am Abend bei einem superleckeren Mahl - es gibt:: zweierlei "Wammerl", Bratwürstchen, Schichtsalat, Tortellini-Salat, gemischten Salat, Knobidip, eingelegte gefüllte Champgnons und verschiedene Sorten Brot *sabber*

Sonntag morgen gehen Jane und ich schon um halb acht in die Felder. Grausam, strahlendblauer Himmel, die Sonne knallt schon runter, aber wegen des Regens zuvor ist es schwül ohne Ende, und wir beide sind alsbald schweißgebadet...
Echt heftig, was sich schon wieder an Hasen im Feld rumtreibt! Eigentlich könnte man hier prima Antijadg-Training veranstalten *g* Aber muß ja nicht sein, und dank des Getreides sieht Bob auch nicht alle Hasen, die ich so sehe... *gg*
Gisela kommt noch mal "Resteessen" und ratschen. Am frühen Nachmittag bringe ich sie dann zum Bahnhof. Später fahren Jane, Hugo und ich mit den Hunden wieder an die Donau. Schwül ist es - die Hunde habens gut, die können schön baden gehen ;-)
Den Abend verbringen wir mit den immer noch üppigen Resten des Festmahls von gestern - und schnabbeln, ist klar ;-))

Am Montag Morgen dasselbe Spiel in aller Frühe: heiß und schwül, schwitzend drehen Jane und ich eine Runde im Feld. Als wir wiederkommen, hat Hugo schon das Frühstück aufgetischt. Nach dem selbigen macht sich auch Jane auf den Weg und reist noch weiter nach Österreich. Es wird ruhig in der Kupfermühle - da gönnen wir uns doch zum ersten mal ein Mittagsschläfchen ;-)
Nachmittags gibt Hugo wieder den perfekten Fremdenführer - wir laufen eine sehr schöne Waldrunde, was bei der Wärme sehr angenehm ist. Später packe ich schon mal etwas zusammen, weil es morgen ja wieder auf die Reise geht. Aber vorerst ist auch an diesem letzten Abend in der Kupermühle der Gesprächsstoff noch nicht ausgegangen ;-)

Dienstag nach der Morgenrunde und einem ausgiebigen Frühstück brechen wir dann auf nach Oberbayern, in die Nähe von Landsberg/Lech. Es ist wieder gut zu fahren, und so kommen wir schon mittags an. Mel lädt erst mal direkt ihre Hunde ein und wir fahren zu einem abgelegenen Spazierweg am Lech. Hier können sich die Nasen kennenlernen, und das läuft auch ohne viel Genöckel ;-)) Am Weg befindet sich auch ein schattiges Plätzchen mit Bank zum plaudern für uns uns Badebucht für die Hunde.
Am Nachmittag laden wir nur eben Mels Hunde zuhause ab und fahren mit Bob schnell Grillutensilien einkaufen. Als wir wieder kommen, ist wieder keine von Mels Katzen zu sehen. Obwohl eh der Plan ist: Katzen bleiben im Haus, Bob nur in Gästezimmer und Garten, scheinen die Kitties zu spüren, daß da ein "Feind" zugegen ist und kommen von der oberen Etage nicht herunter ;-)
Das Wetter ist prima, und so verbringen wir auch den Rest des Tages auf der Terrasse, plaudern, speisen lecker Grillware und Salate.

Mittwoch morgen drehen wir eine Runde durch die Felder - prima Umgebung hier, jedenfalls gibt es wohl etwas mehr Möglichkeiten ums Haus rum als bei uns zuhause ;-)
Mittags fahren wir wieder zum Lech, wo wir auch gestern waren. Vorher holen wir noch die kleine Tami aus dem Tierheim ab. Vormittags war es noch neblig und etwas kühl, so sind wir zu dick angezogen, kaum losgelaufen bricht die Sonne durch und uns der Schweiß aus ;-))
An der Badebucht hat Tami heute ihre erste Schwimmstunde *g* Macht sie klasse, schon nach kurzer Zeit apportiert sie eifrig Stöckchen aus den Fluten!
Bob hält sich nach wie vor etwas abseits von den anderen Hunden, Bär hat ihn mit seinen paar Scheinattacken schwer beeindruckt ;-) Naja, solange er eine gewisse Distanz wahrt bleibt es halt auch friedlich unter den Nasen.
Da es ja doch noch schön geworden ist, besorgt Mel auf dem Rückweg noch mal etwas zum Grillen. Zum Essen abends kommt noch ein Kollege von ihr, und wir hocken wieder lange auf der Terrasse und leeren das ein oder andere Fläschchen Wein... ;-))

 

Am Donnerstagmorgen machen wir noch einen schönen Spaziergang durch die Felder, bevor ich mich mit Bob auch schon um 10:00 Uhr auf die Heimreise begebe. Da wieder Feiertag ist, ist wieder gut durckommen, und gegen vier sind wir schon zuhause. Der Tag war warm und sonnig, und jetzt war ich doch froh um die Klimaanlage im Wagen ;-) Meine Güte, eine Woche waren wir nur weg - mir kam es viiiel länger vor! :-)

 

 

 

 

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